Hochtemperaturkühlung

revolutionär – lebenszeitverlängernd – drucklos –  nicht brennbar – nicht explosiv


Hochtemperaturaggregate beinhalten Bauteile, die aufgrund der vorherrschenden extremen Bedingungen oft ausgetauscht werden müssen. Das verursacht Stillstandszeiten und damit verbunden enorme Kosten. Die kontinuierliche Kühlung solcher Bauteile würde für die Betreiber solcher Aggregate große Einsparungsmöglichkeiten ergeben. Mit herkömmlichen Kühlmitteln sind solche Kühlungen nicht möglich, da man immer mit einem Defekt der zu kühlenden, mechanischen Anlagenteile rechnen muss. Durch den damit verbundenen Austritt von Kühlmittel kann es zu verheerenden Explosionen kommen, da die aktuell verfügbaren Kühlmittel sehr brisante, brennbare Zersetzungsprodukte bilden.

 

Vorteile der von proionic entwickelten Technologie

Die Anwendung herkömmlicher Kühlmedien wie zum Beispiel Wasser oder mineralölbasierte Formulierungen ist bei Hochtemperaturanwendungen nicht unproblematisch. Herkömmliche Kühlmittel müssen meist auch bei tieferen Temperaturen arbeiten, sodass es zu Korrosionseffekten in den heißen Anlagen kommen kann. All diese Probleme treten bei Verwendung der von proionic speziell als Kühlmedien für Hochtemperaturprozesse (z.B. in der Produktion von Metallen, Glas, Keramik oder in Kernreaktoren) entwickelten ionischen Flüssigkeiten nicht auf.

Die von proionic entwickelten Kühlmittel auf Basis ionischer Flüssigkeiten haben keinen Dampfdruck, sind nicht brennbar, nicht korrosiv und führen bei Kontakt mit heißen Produktionsmedien nicht zu Explosionen. Dadurch wird es möglich, Hochtemperaturaggregate zu kühlen, die bisher nicht gekühlt werden konnten. Zusätzlich können Kühltemperaturen von über 130°C erzielt werden, und so das Auskondensieren aggressiver Gase verhindert werden. Die Arbeitstemperaturen der derzeit vorhandenen ionischen Flüssigkeiten liegen zwischen 20°C und 200°C, über kurze Perioden bis 250°C. Damit können Aggregate mit Betriebstemperaturen bis zu 1000°C gekühlt werden. Spezielle Kühlmedien auf Basis ionischer Flüssigkeiten, die bei Flüssigkeitstemperaturen bis zu 450°C betrieben werden können, sind in Entwicklung, wodurch die Betriebstemperatur der Aggregate auch über 1500°C betragen kann. Durch die Kühlung werden die Lebensdauer und damit die Wirtschaftlichkeit dieser Aggregate stark gesteigert.

Das Produkt von proionic sichert daher Menschen, Anlagen, Produktionskapazität und Profit.

 

Kooperationen:

Für Anwendungen im Bereich metallurgische Öfen arbeitet proionic in Kooperation mit Mettop GmbH, einem anerkannten und international tätigen österreichischen Planungs- und Anlagenbauunternehmen. Mettop plant und liefert metallurgische Anlagen, proionic liefert die notwendigen ionischen Flüssigkeiten.

Ausserhalb des Bereichs metallurgische Aggregate ist proionic offen für neue Entwicklungspartnerschaften.